In die FlutenKreativtauchen im dritten Lebensalter

Flaschenpost der Zeit · F16

Das Flaschenpost-Programm

Mit HörfassungZum Ausdrucken

Ein ruhiger Kurs über zwölf Wochen. Jede Woche verbindet ein Modul mit einem kleinen Schritt.

Darum geht es

Dieses Programm begleitet Sie zwölf Wochen lang. Jede Woche gehört einem Modul. So wird aus vielen kleinen Schritten ein eigener Schatz an Erinnerungen.

Was daraus wird

Am Ende haben Sie viele Blätter, Karten und kleine Hefte gesammelt. Zusammen ergeben sie Ihre persönliche Flaschenpost.

So geht es

  1. Drucken Sie die Übersicht der zwölf Wochen aus.
  2. Suchen Sie sich einen festen Wochentag.
  3. Beginnen Sie mit Woche eins.
  4. Arbeiten Sie jede Woche mit einem Modul.
  5. Machen Sie Pausen, so oft Sie möchten.
  6. Wiederholen Sie eine Woche, wenn Sie mögen.

Die zwölf Wochen

WocheFokusModuleAudio
1AnkommenF11 Schreibhilfen, F4 Karten KindheitA-F4 Kindheit
2Erste WorteF1 Postkartekeine
3OrteF2 BriefA-F2
4Gerüche und KlängeF7 BrückeA-F7
5FotosF6 Foto-Ankerkeine
6GegenständeF8 Lieblingsstückkeine
7Das FaltbuchF3 FaltbuchA-F3
8Der große BogenF5 Fluss des Lebenskeine
9Worte sammelnF14 Meine Wörterkeine
10GedichteF15 Gedicht-Vorlagenkeine
11WeitergebenF10 Weitergabe-Briefkeine
12FeiernF12 Galerie, Rückblick-Kartekeine

Ein Wort zu jeder Woche

  1. Ankommen: Sie richten sich einen kleinen Schreibplatz ein. Die Karten zur Kindheit laden zu ersten Erinnerungen ein.
  2. Erste Worte: Eine Postkarte reicht für einen ersten Moment. Sie schreiben nur wenige Zeilen.
  3. Orte: Ein Brief darf länger werden. Sie erinnern sich an einen besonderen Ort.
  4. Gerüche und Klänge: Diese Woche gehört den Sinnen. Sie sammeln Gerüche und Klänge aus Ihrer Erinnerung.
  5. Fotos: Alte Fotos kommen zu Wort. Sie wählen Bilder aus und beschriften sie.
  6. Gegenstände: Ein Gegenstand aus Ihrem Zuhause erzählt seine Geschichte. Sie hören ihm zu.
  7. Das Faltbuch: Aus einem Blatt Papier wird ein kleines Buch. Sie falten es und füllen die Seiten.
  8. Der große Bogen: Ein Bogen über Ihr Leben entsteht. Sie tragen wichtige Stationen ein.
  9. Worte sammeln: Sie sammeln Ihre liebsten Wörter. Sie fließen später in Gedichte ein.
  10. Gedichte: Aus den Wörtern werden kleine Gedichte. Kein Reim ist nötig.
  11. Weitergeben: Sie schreiben einen Brief an vertraute Menschen. Sie geben weiter, was Ihnen wichtig ist.
  12. Feiern: Sie zeigen Ihre gesammelten Schätze. Ein Rückblick feiert zwölf Wochen Flaschenpost.

Gut zu wissen

  • Sie dürfen auch nur eine Zeile schreiben.
  • Sie dürfen Wochen überspringen oder tauschen.
  • Das Programm ist ein Angebot, kein Pflichtkurs.
  • Zur ersten Woche gehört eine Hörfassung.

Eine Frage zum Mitnehmen

Welche Woche spricht Sie am meisten an?

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Willkommen im Flaschenpost-Programm

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Vollständiger Text der Hörfassung
Willkommen im Flaschenpost-Programm. Schön, dass Sie hier sind. Vielleicht möchten Sie Erinnerungen aufschreiben. Vielleicht möchten Sie etwas an vertraute Menschen weitergeben. Beides hat hier seinen Platz. Dieses Programm begleitet Sie zwölf Wochen lang. Jede Woche gehört einem kleinen Schritt. Zusammen ergeben die Schritte einen Schatz an Erinnerungen. Sie brauchen nicht viel dafür. Ein Stift und Papier genügen. Manchmal kommen eine Schere und Kleber dazu. Jede Woche hat ein eigenes Thema. Sie beginnen mit dem Ankommen. Sie richten sich einen kleinen Schreibplatz ein. Die ersten Karten laden Sie zu Erinnerungen aus der Kindheit ein. In Woche zwei schreiben Sie erste Worte. Eine Postkarte reicht für einen Moment. In Woche drei wird daraus ein Brief. Danach kommen die Sinne an die Reihe. Sie sammeln Gerüche und Klänge. Sie betrachten alte Fotos. Sie erzählen von einem Gegenstand, der Ihnen lieb ist. In der Mitte des Programms falten Sie ein kleines Buch. Aus einem einzigen Blatt Papier entstehen acht Seiten. Später schauen Sie auf den großen Bogen Ihres Lebens. Sie sammeln Ihre liebsten Wörter. Daraus werden kleine Gedichte. Gegen Ende schreiben Sie einen Brief an vertraute Menschen. Sie geben weiter, was Ihnen wichtig ist. In der letzten Woche feiern Sie. Sie zeigen, was in zwölf Wochen entstanden ist. Sie bestimmen das Tempo. Sie dürfen Pausen machen. Sie dürfen eine Woche überspringen. Sie dürfen jede Woche wiederholen. Alles ist ein Angebot. Nichts müssen Sie leisten. Jede Woche braucht nur wenig Zeit. Eine halbe Stunde genügt oft. Zu jeder Woche gibt es ein Blatt zum Ausdrucken. Sie brauchen dafür einen Drucker zu Hause. Manche Menschen finden Trost im Schreiben. Andere mögen es einfach, ihre Wörter zu ordnen. Beides ist gut so. Manche Wochen haben eine Hörfassung. Sie können sie anhören oder weglassen. Vielleicht gönnen Sie sich einen festen Moment in der Woche. Ein ruhiger Vormittag passt gut. Ein Stift und ein Glas Wasser genügen. Beginnen Sie mit Woche eins. Legen Sie einen weichen Stift bereit. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz. Nehmen Sie sich Zeit. Mehr braucht es nicht. Willkommen. Wir beginnen langsam.