In die FlutenKreativtauchen im dritten Lebensalter

R7

Günstige Farben: Worauf man achten kann

Auch preiswerte Wasserfarben können gut arbeiten. Wer auf Pigmentangaben und Lichtechtheit achtet, trifft eine kluge Wahl.

Was auf der Verpackung steht

Gute Wasserfarben nennen ihr Pigment auf der Dose oder Tube. Das Pigment bestimmt, wie kräftig und wie haltbar die Farbe ist. Manche Hersteller drucken eine Pigmentnummer und einen Farbnamen auf. Fehlen diese Angaben, lässt sich die Qualität schwer einschätzen. Ein Blick auf die Rückseite lohnt sich. Zwei gleich aussehende Farben können sehr unterschiedlich arbeiten.

Was die Lichtechtheit bedeutet

Die Lichtechtheit sagt, wie gut eine Farbe ihr Aussehen behält. Viele Hersteller zeigen sie mit Sternen oder einer Skala an. Mehr Sterne bedeuten bessere Lichtechtheit. Für Bilder, die hängen sollen, ist das wichtig. Für schnelle Übungen spielt es eine kleinere Rolle. Die Angabe findet sich oft am Rand der Verpackung.

Näpfchen oder Tuben

Wasserfarben gibt es als Näpfchen und als Tuben. Näpfchen sind fest und eignen sich für kleine Kästen. Tuben geben flüssige Farbe ab und lassen sich gut für größere Flächen anrühren. Für den Anfang sind Näpfchen praktisch. Sie trocknen nach dem Gebrauch einfach wieder an. Beide Formen halten sich lange.

Wie sich beim Preis sparen lässt

Ein kleiner Kasten mit wenigen, guten Farben reicht für den Anfang. Drei Grundfarben lassen sich mischen. Das ist oft günstiger als ein großer Kasten mit vielen Tönen. Achten Sie darauf, dass die Näpfchen einzeln nachgekauft werden können. So ergänzen Sie nur die Farben, die Sie wirklich brauchen.

Worauf es beim Kasten ankommt

Prüfen Sie, ob der Kasten gut schließt. Die Näpfchen sollten fest sitzen und nicht herausfallen. Ein mitgelieferter Pinsel ist praktisch, aber oft klein. Ein größerer Pinsel liegt besser in der Hand. Dazu passt der Beitrag zur Pinselpflege.

Woran man gute Farben erkennt

Gute Wasserfarben lösen sich leicht im Wasser. Sie lassen sich gut auf dem Papier verteilen. Billige Farben wirken oft stumpf oder sandig. Das merkt man erst beim Malen. Deshalb hilft ein kleines Probiernäpfchen. Viele Läden führen einzelne Näpfchen zum Testen. So lässt sich Qualität vor dem Kauf erleben. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten. Viele Läden erklären die Unterschiede gern. Ein kleines Set zum Ausprobieren ist ein guter Einstieg.

Das können Sie tun

  1. Vergleichen Sie vor dem Kauf die Pigmentangaben auf zwei Farben.
  2. Achten Sie auf die Sterne oder Skala zur Lichtechtheit.
  3. Beginnen Sie mit wenigen Grundfarben statt mit einem großen Kasten.

Quellen